Zwangsversteigerung: Das „Neue Normal“ in Corona-Zeiten


Anders als in der Finanzkrise 2007/2008 hat die Banken- & Finanzwirtschaft die Coronakrise deutlich besser überstanden.

Trotz staatlicher Hilfsprogramme nimmt die Zahl der Zwangsversteigerungen jedoch deutlich zu. Waren noch im Juli in NRW etwa 719 ZV-Termine (Stand: 01.07.2020) angesetzt, sind es aktuell bereits 977 (Stand: 14.09.2020). Im bundesweiten Durchschnitt sehen die Zahlen ähnlich bedenklich aus.

Worum geht’s?

  • Aktuelle Anforderungen für eine Immobilienrettung
  • Das "Neue Normal" in der Banken- & Finanzwirtschaft
  • Anstieg an Zwangsversteigerungen in der Coronakrise

Banken haben auf die Auswirkungen der Coronakrise schnell reagiert und viele Teilbereiche in das Homeoffice verlagert. Zu einem signifikanten Rückgang an Anträgen zur Zwangsversteigerung kam es dabei nicht. Ganz im Gegenteil.

Amtsgerichte stellten sich auf die neuen Anforderungen durch entsprechende Schutzmaßnahmen (z.B. bei ZV-Terminen) ein.

Das infolge der Coronakrise verursachte „Neue Normal“ hat zwar das gesellschaftliche Leben verändert und Bietinteressenten im Rahmen von ZV-Verfahren ein größeres Angebot einher gebracht. Eine Verbesserung für Schuldner hat sich allerdings nicht eingestellt. Vielmehr ist die Umsetzung einer Immobilienrettung für Eigentümer noch aufwändiger geworden.

Eine restriktive Kreditvergabe durch Banken sorgt auch weiterhin dafür, dass Privatpersonen und Selbständige trotz staatlicher Hilfsprogramme erhebliche Schwierigkeiten haben, neue Kredite zu erhalten, sobald negative Schufaeinträge oder ein Zwangsversteigerungsvermerk die Bonität belasten.

Die Verlagerung des Bankensektors hin zum Onlinebusiness und der Abbau vieler Filialen vor Ort wird wohl in Zukunft dafür sorgen, dass es für Schuldner noch schwieriger wird, dass persönliche Gespräch in Krisenzeiten zu suchen.

Das „Weiterreichen“ des Kunden innerhalb des Abwicklungsprozesses wird es auf diese Weise nicht leichter machen, eine Lösung anhand der bisherigen Kommunikationswege zu finden.

Festzustellen bleibt, dass die durch Banken veranlassten Zwangsversteigerungen auch in Zeiten des „New Normal“ und COVID19 unbeirrt voran getrieben werden und auf die meist zusätzlich erschwerten Bedingungen für Schuldner unwesentlich Rücksicht genommen wird.

Wir haben unsere Maßnahmen in der Immobilienrettung den aktuellen Anforderungen angepasst. Auf diese Weise können wir auf die durch die Coronakrise für Eigentümer neu entstandenen Voraussetzungen entsprechend reagieren.

Weitere Informationen:

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