Kreditsanierung: Was ist das?


Der Begriff Kreditsanierung (im Englischen auch loan restructuring, loan recovery genannt) umfasst im Bankwesen alle Maßnahmen, die Kreditnehmer notleidender Kredite in die Lage versetzen sollen, für ihre Kredite den Schuldendienst wieder vertragsgemäß zu erbringen.

Die Kreditsanierung stellt einen Teilbereich der sogenannten Problemkreditbearbeitung dar. Sie steht im Zusammenhang mit Zahlungsstörungen (durch Kreditnehmer verursachte Zahlungsrückstände) im Schuldendienst. Eine Kreditsanierung zielt auf die Fortführung von Krediten ab. Dabei soll unter Einsatz bestimmter Maßnahmen die wirtschaftliche Gesundung des Kreditnehmers herbeigeführt werden. Hat die Bank, bei Zahlungsverzug mit Tilgungen und Kreditzinsen oder dem Eintritt durch ein Kreditereignis, ihre Bereitschaft zur Kreditsanierung erklärt, gibt es folgende, je nach Vorteilhaftigkeit für den Kreditnehmer, in Frage kommenden Maßnahmen:

Zinsverzicht, Umschuldung, Stundung, Stillhalten, Neuverhandlung des Kreditvertrags, Schuldenerlass, Zusammenfassung mehrerer Kreditgeber in einen sogennaten Poolvertrag, Rangrücktritt, Umwandlung des Kredits in eine Kapitalbeteiligung.

Wegen der hohen Komplexität und der spezifischen Aufgabengebiete, ist für eine Kreditsanierung der Einsatz fachkundiger Experten erforderlich. Insbesondere, wenn es um den Bereich Zwangsvollstreckung bzw. Zwangsversteigerung geht.


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