Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie


Das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie ist am 21. März 2016 in Kraft getreten. Die Einführung der neuen Rechtslage führte dabei zu zahlreicher Kritik. So haben u.a. Vertreter der Immobilienwirtschaft, Kreditinstitute und der Bundesverband der Verbraucherzentralen, eine Ausschöpfung möglicher Spielräume und eine Gesetzesänderung gefordert.

Welchen Wandel hat das Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie für Kreditsuchende gebracht?

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie sollte insbesondere das Ziel erreicht werden, Kreditnehmer besser zu schützen. Kreditinstitute haben demnach noch genauer zu prüfen, ob sich der Kreditsuchende auch langfristig den gewünschten Immobilienkredit leisten kann. Andernfalls drohen den kreditgebenden Instituten Schadenersatzklagen. Alles in allem führte es jedoch dazu, dass viele Kreditsuchende massive Probleme bekommen haben, überhaupt einen Immobilienkredit zu erhalten.

Wer sich mit den Einzelheiten und dem Wortlaut zum Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie näher befassen will oder muss, findet dazu etwa im Bundesgesetzblatt eine umfangreiche Ausführung.

Um welche wesentlichen Punkte geht es bei der Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie eigentlich?

Mit dem 2016 in Kraft getretenen Gesetz, durfte die Werthaltigkeit der Immobilie bei der Beurteilung der Bonität des Kreditnehmers nur noch eine untergeordnete Rolle spielen. Doch zahlreiche weitere Merkmale waren betroffen, weswegen insbesondere für folgende Punkte eine Nachbesserung gefordert wurde:

• Die Definition zur “Wahrscheinlichkeit der Vertragserfüllung und den etwaigen Haftungsbefreiungen”
• Beschränkung auf das laufende Einkommen im Rahmen der Kreditwürdigkeitsprüfung
• Prolongierungen, also Anschlussfinanzierungen
• Kredite für Renovierungen oder Maßnahmen für einen altengerechten Umbau

Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie sind neue Hürden nicht nur für herkömmliche Kreditnehmer entstanden, sondern auch für Eigentümer von Wohnimmobilien, denen eine Zwangsversteigerung droht.

Vor allem die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise machen es noch schwieriger, eine Immobilie vor der Zwangsversteigerung zu retten. Die Umsetzung der notwendigen Maßnahmen ist anspruchsvoller geworden und die Vorbereitung umfangreicher.

Wenden Sie sich deshalb an unsere Experten, wenn es um die Immobilienrettung geht und Sie die Zwangsversteigerung verhindern wollen.


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